Großes MISEREOR Hungertuch Gottes Schöpfung bewahren

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Produktinformationen "Großes MISEREOR Hungertuch Gottes Schöpfung bewahren"

Das MISEREOR Hungertuch 2009 "Gottes Schöpfung bewahren - damit alle leben können"

Es ist eine Minute vor zwölf: Der globale Klimawandel ist bereits Realität. Wir spüren seine Auswirkungen buchstäblich am eigenen Leib: Hitze und Dürre, Stürme und starke Niederschläge, Gletscherrückgang und Überschwemmungen, Ernteausfälle und Ausbreitung von Krankheiten. Als diejenigen, denen die Schöpfung als Leihgabe von Gott anvertraut worden ist, tragen wir Menschen Verantwortung für sie. Das MISEREOR-Hungertuch 2009 lädt Sie ein, sich während der Zeit des Fastens und der Besinnung zwischen Aschermittwoch und Ostern mit dieser Verpflichtung auseinanderzusetzen.

Die Erde ist wüst und wirr - Eine Minute vor zwölf
Auf der linken Seite sehen wir eine düstere, fast apokalyptisch anmutende Szenerie: die Zerstörung unserer Welt ist bereits weit fortgeschritten. Alles ist in Unordnung: Das Land ist erodiert und ausgetrocknet, die Erde zerschunden und zerrissen, die Pflanzen biegen sich verdorrend zur Erde. Sie ernähren niemanden mehr. Die Meere steigen an und reißen die Menschen, Hütten und alles Leben mit sich. Der kleine Junge treibt neben Tierkadavern hilflos auf einem Giftfass durch die todbringende Flut.

Und Gott sprach - Schöpfung durch Geist und Wort
Oben im Bild ist die Schöpfung durch den dreifaltigen Gott dargestellt: Gott schafft die Welt mit allem, was lebt, durch sein Wort (Gen 1,3). Das Wort ist in Christus Mensch geworden (Joh 1,1). Die Schriftrolle entfaltet die Geschichte Gottes mit den Menschen und lässt uns die Schöpfung neu lesen. Mit der Rolle wird ein neues Kapitel aufgeschlagen: Dem wüsten Chaos steht eine göttliche Ordnung von Licht und Dunkel, Erde und Wasser, Vögeln, Fischen,Landtieren, Tages- und Jahresläufen, Arbeits- und Ruhezeiten gegenüber. Der Geist Gottes schwebt über der Menschenversammlung. Die Taube weist mit ihrem Kopf auf das Licht im Zentrum, das Licht Christi, das die Welt erleuchtet: "Sendest du deinen Geist aus, so werdensie alle erschaffen, und du erneuerst das Antlitz der Erde" (Ps 104,30).

Und Gott sah, dass es gut war
Als Christen glauben wir, dass Gott die Erde geschaffen hat, wie es die biblische Schöpfungserzählung überliefert: "Gott sah alles an, was er gemacht hatte: es war sehr gut." Unsenschen hat er den Auftrag gegeben, den Garten Eden zu bebauen und zu pflegen. Mit der Einladung, Ressourcen zu nutzen, hat Gott uns aber gleichzeitig in die Pflicht genommen, die Schöpfung zu schonen und zu bewahren.

Gott, du Freund des Lebens (Weish 11,26) - Am Anfang war ein Garten
Die Frauen, Männer und das Kind unten im Bild sind im Dialog miteinander. Globale Probleme können nur unter Beteiligung aller gelöst werden und die erhoffte Heilszeit Zeichen des ersten Gartens tragen: "Die Steppe wird jubeln und blühen wie eine Lilie" (Jes 35,1). Wie in jenem Garten wird der Friede zwischen den Kreaturen wieder hergestellt sein.VertreterInnen aller Kontinente haben sich hier zusammengefunden: eine Europäerin, ein Lateinamerikaner, ein Asiat, ein Araber, eine Afrikanerin und ein afrikanischer Junge als Vertreter der kommenden Generationen, die ja auch Teil der Schöpfung sein werden und über deren Schicksal wir jetzt entscheiden. Sie sind umgeben von einem grünen Garten, der an den ersten Garten Eden erinnert.
Alle halten etwas in ihren Händen, das mit den sieben Schöpfungstagen korrespondiert: eine Schale mit lebendigem Wasser, einen Getreidehalm, einen fast ausgestorbenen tropischen Rotschnabeltoko, eine Öllampe, eine rosa Blüten tragende Afrikanische Teufelskralle und ein Coburger Fuchsschaf.

Der Mensch ist selbst Teil der Schöpfung, seine Verfügungsgewalt ist begrenzt. Das verantwortliche Handeln für den Klimaschutz ist ein Zeugnis, wie Christen ihren Auftrag zur Bewahrung und Gestaltung der Schöpfung ernst nehmen. Die Unterstützung der Armen, Schwachen, Benachteiligten und Nichtbeteiligten ist ein Wesenskern des christlichen Glaubens. Deshalb ergreift die Kirche solidarisch Partei für Gottes Schöpfung und für die Opfer des Klimawandels, insbesondere für Arme, Alte, Kranke, Kinder, Ungeborene und die kommenden Generationen.

Der Künstler und Symbolgrafiker Tony Nwachukwu ist 1959 in Enugu/Nigeria geboren und lebt heute mit seiner Frau und vier Kindern in Owerri/Nigeria. Der jüngste Sohn, Dabere, lieh dem Kind auf dem Hungertuch sein Gesicht. In Owerri betreibt Tony Nwachukwu eine Kunst-Galerie.

50% Baumwolle, 50% Viskose. Das Material ist schwer entflammbar und entspricht damit den Sicherheitsvorschriften für öffentliche Gebäude nach DIN B1. Maße des Hungertuchs ca. 280 x 194cm. Maße Motiv ca. 266 x 180 cm.

Tuchmaße ca. 285 cm x 200 cm.
50% Baumwolle, 50% Viskose
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